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Archive for April 2010

…solche Erkenntnisse und Berichte hätten sich viele schon vor Jahren gewünscht. Warum der STERN nun plötzlich damit kommt, diese Frage beantwortet er nicht. Anyway: lieber jetzt als gar nicht. Jörges STERN Web-Kolumne am Ehrenmal der Bundeswehr im Bendler Block in Beriln:

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Die Taliban im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr haben einen weiteren Rückschlag erlitten. Nach dem Taliban-Kommandeur der Provinz Kundus ist auch der Anführer der Aufständischen für Kundus-Stadt und den Unruhedistrikt Char Darah getötet worden. Das sagte der Gouverneur der Provinz Kundus, Mohammad Omar, der Nachrichtenagentur dpa. US-Sondereinheiten und afghanische Soldaten hätten Mullah Daoud am Donnerstag erschossen.

Die Taliban hatten Mullah Daoud zum Kommandeur der Provinzhauptstadt und des Distrikts Char Darah ernannt, nachdem sein Vorgänger Mullah Selaab erst am vergangenen Wochenende bei einer Militär-Operation getötet worden war. Char Darah ist der gefährlichste Distrikt in der Provinz. Am vergangenen Montag war bei einem Luftschlag der internationalen Truppen der «Schatten- Gouverneur» der Taliban für die Provinz Kundus, Mullah Yar Mohammad alias Mullah Noor Mohammad, ums Leben gekommen.

Omar sagte, bei der Operation am Donnerstag in Kundus-Stadt seien vier Aufständische gefangen genommen worden. Daoud sei «der wichtigste Taliban-Kommandeur in der Region» gewesen. Die Internationale Schutztruppe ISAF teilte am Donnerstag mit, in der Gegend sei ein Aufständischer erschossen worden, als er eine Pistole gezogen habe, statt sich wie aufgefordert zu ergeben. Die ISAF machte keine Angaben zum Namen und der Funktion des Mannes. (mehr auf fnp.de)

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Die Regierung von Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat einem Bericht des US-Verteidigungsministeriums in weiten Teilen des Landes kaum Rückhalt in der Bevölkerung. Von den 121 Distrikten, die von der US-Armee als „entscheidend“ im Kampf gegen die Taliban angesehen würden, herrsche lediglich in 29 ein positives Bild der Regierung vor, heißt es in dem am Mittwoch (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Bericht. Karsai war nach dem Sturz der Taliban 2001 als Hoffnungsträger der internationalen Gemeinschaft an die Spitze des Landes gerückt. Mittlerweile wird seine Regierung als ineffizient und korrupt kritisiert, Karsais Wiederwahl im vergangenen Jahr wurde von massiven Betrugsvorwürfen überschattet. (mehr auf focus.de)

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Die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Elke Hoff, hat sich für die Einführung eines Verwundetenabzeichens bei der Bundeswehr ausgesprochen. „Angesichts der traurigen Tatsache, dass regelmäßig Soldaten der Bundeswehr im Einsatz verwundet werden, halte ich die Einführung eines Verwundetenabzeichens ähnlich dem amerikanischen „Purple Heart“ für sinnvoll und wünschenswert“, sagte Hoff der „Bild-Zeitung“. Der Dienstherr könne damit das „große Opfer“ der Soldaten würdigen. (mehr auch bei focus.de)

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Bei der Trauerfeier für die gefallenen Soldaten sollte Vizekanzler Westerwelle in der 14. Reihe sitzen. Wer auf die Idee kam, lässt sich nicht mehr sagen. Aber es hätte gut zum Konkurrenzverhältnis mit Verteidigungsminister Guttenberg gepasst.

28. April 2010- Wenn im Leben alles so zuginge, wie man sich das wünscht, dürfte es unter den Besuchern einer Trauerfeier keinen Streit darüber geben, wer wo sitzt. Weil aber nicht immer alles so ist, wie man es sich wünscht, konnte es auch zu Misshelligkeiten darüber kommen, wo bei der Trauerfeier für die vier gefallenen deutschen Soldaten am vorigen Samstag in Ingolstadt der Außenminister sitzen würde. Am Ende wurde es für Guido Westerwelle die zweite Reihe. Immerhin? Na ja, der Dauerkonkurrent des FDP-Vorsitzenden, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg von der CSU, saß nebst seiner Gattin in der ersten Reihe, die Bundeskanzlerin sowieso. Gemessen allerdings daran, welche Plazierung das Protokoll in Guttenbergs Ministerium, das die Hoheit über die Sitzordnung besaß, dem Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland ursprünglich zugedacht hatte, war Reihe zwei schon ein Riesensprung nach vorne. Denn zunächst war Westerwelle ein Platz in Reihe 14 zugewiesen worden.

Im Nachhinein wollen sie es natürlich alle nicht gewesen sein oder von der Sache nichts gewusst haben. Anfänglich lag die Planung der Veranstaltung beim Presse- und Informationszentrum des Heeres, später übernahm das Protokoll des Verteidigungsministeriums die Regie und setzte sich auch noch ins Benehmen mit dem Auswärtigen Amt. Ungeklärt ist, wer auf die Idee kam, Westerwelle so weit nach hinten zu setzen – und den eigens angereisten afghanischen Außenminister Zalmai Rassoul ebenfalls. Einerseits heißt es in Berlin, die Mitarbeiter des Protokolls pflegten politische Vorgaben auszuführen. Andererseits halten auch diejenigen, die das Konkurrenzverhältnis zwischen Guttenberg und Westerwelle aus der Nähe kennen, es für unwahrscheinlich, dass die Zurücksetzung des Außenministers auf Geheiß des Verteidigungsministers stattgefunden habe. Niemand bestreitet jedoch, dass die ursprüngliche Planung gut zum Verhältnis zwischen den beiden Ministern gepasst hätte. (weiter auf faz.net)

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Quelle: British Forces News

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Quelle: AA

Gestern (26.04.) übergab der deutsche Botschafter in der Provinzhauptstadt Faisabad drei aus dem Etat des Auswärtigen Amts finanzierte Projekte an die afghanische Regierung. Ein neues Polizeihauptquartier bietet gleichzeitig 60 neue Ausbildungsplätze für Polizisten, um die Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte zu verstärken. Gemeinsam mit der afghanischen Ministerin für Arbeit und soziale Angelegenheiten wurde eine Berufsschule eingeweiht. Auch das Rathaus der Stadt Faisabad wurde mit deutscher Hilfe neu gebaut und ausgestattet. Die neuen Projekte reihen sich in das andauernde deutsche Engagament ein. Denn schon jetzt weisen in Faisabad zahlreiche Schilder auf deutsche Projekte hin, darunter der Ausbau des Straßennetzes sowie die Verbesserung der Wasser- und Elektrizitätsversorgung.  Botschafter Lauk übergab dem Bürgermeister das mit Mitteln des Auswärtigen Amts neu gebaute und ausgestattete Rathaus. Das über dem Fluß Kokcha gelegene zweistöckige Gebäude besteht aus sieben Büros und einem Konferenzraum. Es setzt die Stadtverwaltung in die Lage, dem Wohl der Bevölkerung zu dienen und den sichtbaren Aufschwung der Stadt weiter zu befördern. (mehr auf diplo.de)

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