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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Das neue Blog ist ab jetzt online und hier zu finden: afghanistan-blog.de

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So, nun ist es endlich soweit: das Afghanistanblog zieht um. Und zwar auf die neue Domain afghanistan-blog.de. In der Nacht vom 4. auf den 5. Mai geht es los. Die Umzugshelfer sind schon eifrig am werkeln, alle Kisten sind gespackt 😉 Bitte haben Sie Verständnis, wenn dann noch nicht alles von Anfang an richtig läuft – es ist tapeziert und frisch gweißelt. Aber hier und da werde ich ich dann noch ein wenig nachbessern und werde dann Ihre Veränderungswünsche umsetzen (lassen). Vielen Dank an dieser Stelle nach Berlin zu meinem alten Sandkastenkumpel Carsten, der mich in seiner geringen Freizeit tatkräftig unterstützt.

Der vergangene Monat April war der bisher besucherstärkste Monat seit Blog-Beginn Mitte Mai 2009: 40.916 unique Klicks – insgesamt haben bisher 112.244 Besucher den Weg hierher gefunden. Seit November letzten Jahres haben sich die Klickzahlen monatlich mehr als verdoppelt. Ich bedanke mich für Ihre Treue und zähle natürlich auch wieder auf Sie, wenn es dann ab Mittwoch auf der neuen Domain weiter geht. Alles Posts und Kommentare werden mit umziehen. Dieses Blog bleibt trotzallem als Archiv stehen, damit auch die Nachzügler den Weg in die neue Blog-Heimat finden.

Herzliche Grüße

Ihr
Boris Barschow

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Sascha Stoltenow vom Bendler-Blog hat einen Petitionsantrag beim Deutschen Bundestag gestellt, der sich noch in der Zulassungsprüfung befindet:

Petitionsantrag: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Bundesregierung zu verpflichten, Parlament und Öffentlichkeit vierteljährlich sowohl in öffentlicher Sitzung des Bundestages als auch schriftlich in Form eines Afghanistan-Reports über die Ziele, Erfolge und Misserfolge des deutschen Engagements in Afghanistan zu informieren.“

Begründung: „Im Anschluss an die Londoner Afghanistan-Konferenz im Januar 2010 hat die Bundesregierung in einem Dokument mit dem Titel „Auf dem Weg zur Übergabe in Verantwortung“ konkrete Ziele für das deutsche Engagement in Afghanistan benannt. Angesichts des eingesetzten Personals und Materials, der strategischen Bedeutung des Einsatzes und insbesondere der laut Meinungsumfragen hohen Ablehnung des Einsatzes in der Bevölkerung, besteht ein hohes öffentliches Interesse an einer kontinuierlichen Berichterstattung über und Evaluierung des Engagements. Die vier für den Einsatz federführenden Ministerien – Außenministerium, Verteidigungsministerium, Innenministerium und Entwicklungshilfeministerium – stellen bislang jedoch keine Materialien zur Verfügung, die es insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sich aus einer Hand, transparent, einfach und nachvollziehbar über den Einsatz zu informieren. Darüber hinaus wäre eine solche kontinuierliche Information ein wesentliches Instrument, um die Leistungen der deutschen Staatsbürger im Einsatz (Polizisten, Wiederaufbauhelfer, Soldaten) anzuerkennen und zu würdigen, insbesondere da sich die Berichterstattung der Leitmedien vor allem auf negative Ereignisse fokussiert. Ein mögliches Vorbild für eine entsprechende Information durch die Bundesregierung sind die vierteljährlichen Berichte der kanadischen Regierung unter dem Titel „Canada?s Engagement in Afghanistan – Quarterly Report to Parliament“, die für jedermann über die Webseite der kanadischen Regierung und als Druckschrift verfügbar sind.“

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…solche Erkenntnisse und Berichte hätten sich viele schon vor Jahren gewünscht. Warum der STERN nun plötzlich damit kommt, diese Frage beantwortet er nicht. Anyway: lieber jetzt als gar nicht. Jörges STERN Web-Kolumne am Ehrenmal der Bundeswehr im Bendler Block in Beriln:

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Die Taliban im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr haben einen weiteren Rückschlag erlitten. Nach dem Taliban-Kommandeur der Provinz Kundus ist auch der Anführer der Aufständischen für Kundus-Stadt und den Unruhedistrikt Char Darah getötet worden. Das sagte der Gouverneur der Provinz Kundus, Mohammad Omar, der Nachrichtenagentur dpa. US-Sondereinheiten und afghanische Soldaten hätten Mullah Daoud am Donnerstag erschossen.

Die Taliban hatten Mullah Daoud zum Kommandeur der Provinzhauptstadt und des Distrikts Char Darah ernannt, nachdem sein Vorgänger Mullah Selaab erst am vergangenen Wochenende bei einer Militär-Operation getötet worden war. Char Darah ist der gefährlichste Distrikt in der Provinz. Am vergangenen Montag war bei einem Luftschlag der internationalen Truppen der «Schatten- Gouverneur» der Taliban für die Provinz Kundus, Mullah Yar Mohammad alias Mullah Noor Mohammad, ums Leben gekommen.

Omar sagte, bei der Operation am Donnerstag in Kundus-Stadt seien vier Aufständische gefangen genommen worden. Daoud sei «der wichtigste Taliban-Kommandeur in der Region» gewesen. Die Internationale Schutztruppe ISAF teilte am Donnerstag mit, in der Gegend sei ein Aufständischer erschossen worden, als er eine Pistole gezogen habe, statt sich wie aufgefordert zu ergeben. Die ISAF machte keine Angaben zum Namen und der Funktion des Mannes. (mehr auf fnp.de)

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Die Regierung von Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat einem Bericht des US-Verteidigungsministeriums in weiten Teilen des Landes kaum Rückhalt in der Bevölkerung. Von den 121 Distrikten, die von der US-Armee als „entscheidend“ im Kampf gegen die Taliban angesehen würden, herrsche lediglich in 29 ein positives Bild der Regierung vor, heißt es in dem am Mittwoch (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Bericht. Karsai war nach dem Sturz der Taliban 2001 als Hoffnungsträger der internationalen Gemeinschaft an die Spitze des Landes gerückt. Mittlerweile wird seine Regierung als ineffizient und korrupt kritisiert, Karsais Wiederwahl im vergangenen Jahr wurde von massiven Betrugsvorwürfen überschattet. (mehr auf focus.de)

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Die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Elke Hoff, hat sich für die Einführung eines Verwundetenabzeichens bei der Bundeswehr ausgesprochen. „Angesichts der traurigen Tatsache, dass regelmäßig Soldaten der Bundeswehr im Einsatz verwundet werden, halte ich die Einführung eines Verwundetenabzeichens ähnlich dem amerikanischen „Purple Heart“ für sinnvoll und wünschenswert“, sagte Hoff der „Bild-Zeitung“. Der Dienstherr könne damit das „große Opfer“ der Soldaten würdigen. (mehr auch bei focus.de)

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